Die Arbeit mit Analysewaagen damals und heute

Historische Analysenwaagen besassen zur Ausrichtung eine justierbare „Libelle“, die wie eine Art Wasserwaage funktionierte. Das Gerät musste exakt geradestehen, um keine Messfehler zu provozieren. Ausserdem standen viele Analysenwaagen in speziell eingerichteten Wiegeräumen.

Wie musste ein Wiegeraum für Analysenwaagen beschaffen sein?

Solche Wiegeräume bedurften einer ganz speziellen Ausstattung, damit nichts den Wiegeprozess stören konnte. Kleinste Erschütterungen und sogar ein Lufthauch konnten zu falschen Messergebnissen führen, darum dämmte man Wände und Türen gut ab. Fenster gab es in Wiegeräumen mit Analysenwaagen üblicherweise keine, während des Wiegens fand natürlich keinerlei Belüftung statt. Nur so konnte der Wiegende sichergehen, dass seine empfindliche Waage durch keine äusseren Einflüsse gestört wurde.

Wiegen mit einer modernen Analysewaagen

Auch heute noch ist beim Wiegen mit einer Analysenwaage höchst exaktes Vorgehen gefragt. Die modernen Geräte arbeiten mit elektromagnetischen Kräften und messen äusserst genau. Sogar ein Fingerabdruck auf der Probe oder einem Behälter kann die Messung verfälschen. Auch kleinste Wassertropfen haben nichts an der zu wiegenden Probe zu suchen, alles muss vollständig trocken sein. Wer eine Analysewaage bedient, benötigt vorher eine ausführliche Einführung in die Handhabung. Hochwertige Waagen für das Labor bietet der Schweizer Waagenhändler Swisswaagen an, im Online-Shop finden Sie eine grosse Auswahl verschiedener Geräte.